Mission - Indien Jesus sagt: "Ich werde meine Gemeinde bauen." Damit meint er die Gemeinschaft von Menschen, die ihm von ganzem Herzen nachfolgen und die den Dienst, den er begonnen hat, weiterführen. Die Voraussetzungen hat er am Kreuz geschaffen. Aber seinen Nachfolgern hat er aufgetragen – so wie er – das Reich Gottes sichtbar und erfahrbar zu machen und Menschen einzuladen, ihm ebenfalls nachzufolgen. Die Bevölkerungskurve von Indien  zeigt die verschwindend geringe Zahl von Christen, die es heute, 2000 Jahre nachdem der Apostel Thomas das Christentum nach Indien brachte (!), in Indien gibt. Zudem sitzt wieder eine Regierung im Parlament, die Indien zu einem rein hinduistischen Staat machen möchte… Aber Gott hat Großes vor in diesem Land. Im Jahr 2001, am Ende unserer Bibelschulzeit im Glaubenszentrum Bad Gandersheim, sagte er uns in seinem Ruf: "Ich habe dort ein mächtiges Werk bereitet. Tretet hinein. Ihr seid Licht, und ich will Dunkles erhellen... Die geistlichen Festungen dort werden bald fallen, um meinem Reich Bahn zu machen." Wir sind dankbar an seinem Werk teilhaben zu dürfen. Unser Dienst in Indien zielt auf die Ausbreitung des Reiches Gottes vorrangig durch gesunde Gemeinden und mündige Jünger Jesu.. Wir nennen Gemeinden gesund, in denen sich Jesus‘ Nachfolger versammeln und gesegnet und dazu ausgerüstet werden, Menschen mit ihm bekannt zu machen und in seine Nachfolge einzuladen und sie dabei begleiten. Unsere Anfangszeit in Südindien (Tamil Nadu) gab uns Einblick, wie es um viele Gemeinden bestellt ist: Pastoren sind auf ihre Aufgabe kaum oder gar nicht vorbereitet; es wird mehr Wert auf Zahlen-Wachstum gelegt als auf die Qualität der Gemeinden; Bereiche wie Jüngerschaft, Beziehungen untereinander, Beziehung zu Gott, Einfluss auf die Gesellschaft, Umgang mit Geld, etc. liegen oft im Argen…  So laden wir bestehende Gemeinden zu einem „Gesundheits-Check“ ein. Aufgrund der Diagnose können sie dann in einen begleiteten Gesundungsprozess eintreten, der sie mehr und mehr zu dem macht, wie Jesus sich seine Gemeinde wünscht. Die Bausteine finden sich in der „Natürlichen Gemeindeentwicklung“ (engl: „Natural Church Development“, kurz „NCD“). NCD ist kein neues Programm, sondern ein Paradigma – eine Denkweise über Gemeinde, die Gemeinde als natürlichen Organismus versteht, der von Gesundheit und Wachstum gekennzeichnet sein soll. „Wir“ – das ist das NCD Team, z.Zt. bestehend aus 2 CGAI Direktoren, einem Coach-Ehepaar, und uns. Die CGAI (Church Growth Association of India, dt: Gemeinde- Wachstums-Assoziation Indiens, mit Sitz in Chennai, wo wir auch wohnen) konzentriert sich auf Forschung und Schulung in „Best Practises“ im Missionsfeld (Evangelisation, Gemeindegründung und Jüngerschaft) und lud uns ursprünglich zur Mitwirkung in verschiedenen Bereichen ein, bis wir schließlich mit der Einführung von NCD in Indien betraut wurden. Wie "funktioniert" NCD? Auf der Grundlage einer Gemeindeumfrage  („Gesundheits-Check“, ein Fragebogen entwickelt von NCD International) werden die starken und schwachen Bereiche einer Gemeinde ermittelt und im sog. Gemeindeprofil dargestellt („Diagnose“). Durch Verbessern des schwächsten Bereiches, und danach des zweitschwächsten, usw… entwickeln  Gemeinden  bessere Qualität, mit zahlenmäßigem Wachstum als Nebenprodukt. Dem seit 2010 bestehenden Angebot von NCD in Indien war eine längere Zeit der Vorbereitung vorausgegangen, in der der Fragebogen – der gleiche für alle Sprachen der Welt – auf die indische Kultur „normiert“ werden musste. Eine solche kulturelle Norm ist Voraussetzung für die Anwendung von NCD, die auch einen „Nationalen Partner“ erfordert. Die CGAI hat diese Rolle für den Staat Tamil Nadu und vorläufig (mangels weiterer Partner) auch für ganz Indien angenommen. Bisher gibt es in Indien eine Fragebogen-Norm für Tamil und Englisch sprechende Gemeinden. Für die Umsetzung der NCD-Prinzipien stellt NCD International wertvolles Material zur Verfügung. Aber für die indische Mentalität ist es nicht anschaulich genug. Wir sehen es als unsere Hauptaufgabe an, kulturangepasstes Material zu erarbeiten, und nach Test in der Praxis ggf. zu überarbeiten: den ‚IGI‘ (Implementation Guide for India), ein aus vielen Teilen bestehendes Coaching Handbuch. Etliche Teile sind fertig, andere werden gerade überarbeitet, und einige sind noch zu erstellen. Diese Arbeit am Schreibtisch erinnert uns beide an unsere Studienzeit vor 40 Jahren, besonders an die späteren Jahre, die wir jeweils an unserer Doktorarbeit saßen!! So gebraucht Gott heute unsere Lebenserfahrung und Fertigkeiten. Der Erfolg von NCD hängt stark davon ab, wie die Gemeinden ‚dran bleiben‘. Persönliche Beziehungen wirken in Indien stärker als das beste schriftliche Material. Coaching ist deshalb ein wichtiges Element. Für die direkte Beziehung zu den Gemeinden bilden wir einheimische Coaches aus, die die Gemeinden auf Wunsch im NCD Prozess begleiten, mithilfe des IGI. Gemeinden, die ohne Coaches NCD betreiben wollen, fallen schnell in ihre alten Muster zurück – womöglich mit dem Eindruck, dass „NCD nicht funktioniert“. Im Moment sind es noch wenige Gemeinden in Indien, hauptsächlich in und um Chennai, die mit NCD angefangen haben. DieFertigstellung aller Hauptteile des IGI sehen wir als Voraussetzung an für die weitere Verbreitung von NCD. Unsere Perspektive ist ganz Indien.Dafür wird der NCD-Fragebogen in vielen weiteren Sprachen gebraucht (jeder Staat hat seine eigene Sprache!), und die verschiedenen Sprach- und Kulturbereiche sollten ihre eigenen Coaches und weitere Nationalen NCD-Partnerhervorbringen. Neben der Arbeit für NCD leiten wir eine Kleingruppe unserer Gemeinde Ashraya North in Chennai. Wöchentliche Treffen und persönliches Coaching einiger junger Teilnehmer nehmen einen guten Teil unserer Zeit in Anspruch und entspricht unserem Verständnisvom ‚ganzheitlichen‘ Christentum. P.und I. in Indien Email: (über JG) info@josuagemeinde.eu Website: (NCD) www.ncd-international.org, siehe: NCD Partner, Indien Oktober 2017 Aktuelle Gebetspunkte, Oktober 2017 Abkürzungen: NCD (Natural Church Development) =engl. für „Natürliche Gemeindeentwicklung“, ein „Gesundheitsprozess“ für Gemeinden CPM =engl. für Gemeindegründungsbewegungen IGI (Implementation Guide for India), =das NCD Coaching Handbuch, an dem wir arbeiten. DANK für: 1. NCD:  - Gutes Vorankommen mit dem IGI.  - Neue Kontakte zu Pastoren mit Interesse daran. 2. Ashraya-Gemeinde und -Kleingruppe in Chennai: - Konferenz in Bangalore aller Ashraya-Gemeinden in Indien. - Wiedersehen mit ex-Mitgliedern unserer Kleingruppe in Bangalore. - Wegweisende Konferenz über Christliche Medien, als Förderung (von Ashraya und uns gesponsert)eines KG-Mitgliedes auf Jobsuche. 4. Persönlich: - Inges erfolgreiche Katarakt-OPs. Wunderbare Weitsicht (Lesen noch nicht zufriedenstellend), 3 Sonderspenden als finanzieller Beitrag für die Kosten. - Wiederherstellung von Patrices Gesundheit nach 4 Wochen anhaltender, teils schwerer Erkältung. FÜRBITTE: 1. Voraussetzungen für unseren Indien-Dienst:  - Problemlose Wiedereinreisen in Zukunft. (Immer wieder wird Einreise trotz Visum verweigert.)  - Gesundheit und Versorgung unserer Familienmitglieder in der Heimat. - Unsere Gesundheit und ausreichende Energie bei Hitze und Reisen. 2. NCD: - Gottes Wirken so dass sich Gemeinden finden mit aufrichtigem Interesse an NCD und Bereitschaft zur konsequenten Umsetzung, sowie Hervorbringen neuer Coaches. - Weitere Salbung für unsere Arbeit am IGI. - Neue Übersetzung des Umfragebogens ins Hindi. 3. Gemeindegründungsbewegungen (CPM) in den Zielgruppen unserer einheimischen Missions- Partner sowie deren Gesundheit und Schutz und Weisheit. 4. Unterstützungswürdiger Pastor: Pradeep betreut eine Gemeinde (hauptsächlich arme Landarbeiter) und ein kleines Kinderheim, 850km von Chennai entfernt.Seine Hauptspender sind selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten und mussten ihre Unterstützung abbrechen. Somit braucht er neue Finanzen, auch Einkommens-Möglichkeiten vor Ort. 5. Mitglieder unserer Kleingruppe: - Neue gute Arbeit für 3 Mitglieder auf Jobsuche. - John’s NGO musste nach Verweigerung der Lizenz vonseiten der Regierung schließen. (So ist es auch hunderttausenden weiteren christlichen NGOs in diesem Jahr ergangen!!) Erfolg für die Umwandlung seines Dienstes in ein Unternehmen! 6. Octoli (unsere geistliche/ Pflege-Tochter): Bevorstehende Hochzeit mit Rajiv, und erfolgreiche Ehe (sieht sehr schwierig aus…). 7. Heimatbesuch (Mitte Nov bis Ende Dez): - Gottes Segen auf allen geplanten Besuchen. - Gesundheit und unfall(und Blitzer!!) -freie Fahrten.